Passionsgeschichte in opernhafter Dramatik

Erich Krieger

Von Erich Krieger

Di, 14. März 2017

St. Peter

Mehr als 170 Mitwirkende bei der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Barockkirche St. Peter / Gesamtleitung in Händen von Eduard Wagner.

ST. PETER. Johann Sebastian Bachs größtes Passionswerk steht in besonderer Beziehung zur Barockkirche in St. Peter. Die Uraufführung eines der bedeutendsten Werke der Kirchenmusik aller Zeiten fand 1727 in einer ersten Fassung in der Leipziger Thomaskirche statt, an der der Meister die Kantorstelle besetzte. Nach einigen Bearbeitungen fertigte Bach 1736 seine noch heute gültige Reinschrift und just im selben Jahr wurde das barocke Prachtstück auf Schwarzwaldhöhen baulich vollendet.

Die damalige Aufnahme des Opus magnus war verhalten. So soll nach dem Programmheft der St. Petermer Aufführung am vergangenen Sonntag in Leipzig eine betagte "adeliche Witwe" ihren Unmut mit der verächtlichen Klassifizierung "Opera-Comödie" geäußert haben. Erst mit der Wiederaufführung durch Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1829 erlebte die Matthäus Passion ihren endgültigen Durchbruch.

In St. Peter lag die Verantwortung für das Projekt in den Händen von Eduard Wagner, seines Zeichens frischgebackener Tenor, ...

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