Personeller Engpass

Yvonne Würth

Von Yvonne Würth

Fr, 30. Oktober 2020

Stühlingen

Pastoralkonzeption der Seelsorgeeinheit wird überarbeitet.

. Eine Überlegung, wie die personell enge Situation der Seelsorgeeinheit Eggingen-Stühlingen Heilig Kreuz gelöst werden kann, wurde in der Pfarrgemeinderatssitzung im Konradsaal Stühlingen besprochen.

Die Konzeption von 2015, das Jahr des Zusammenschlusses der Seelsorgeeinheit Stühlingen mit der Kirchengemeinde Eggingen zur Seelsorgeeinheit Eggingen-Stühlingen Heilig Kreuz, soll überarbeitet werden. Damit möchte Pfarrer Karl-Michael Klotz als Leiter der Seelsorgeeinheit Eggingen-Stühlingen Heilig Kreuz ein aktuelles "Arbeitsinstrument" erhalten. "Wir als Kirchengemeinde sollten Ziele haben. Dafür haben Sie sich als Pfarrgemeinderat wählen lassen", so Karl-Michael Klotz in der jüngsten Pfarrgemeinderatssitzung im Konradsaal.

Die Pfarrgemeinderäte Nicole Jehle (Eberfingen), Manuela Koblbauer (Eggingen) und Rainer Kaiser (Wangen) erklärten sich bereit, zusammen mit Karl-Michael Klotz die Pastoralkonzeption zu überarbeiten und gegebenenfalls zu ergänzen. Bis Weihnachten möchte man soweit sein, damit der Pfarrgemeinderat in seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden kann und um weitere Schritte für die Zukunft möglich zu machen.

Personelle Situation
In der Seelsorgeeinheit Eggingen-Stühlingen Heilig Kreuz sind neben dem Leiter, Pfarrer Karl-Michael Klotz, die beiden sich bereits im Rentenalter befindenden Pfarrer Hans-Jürgen Allgaier und Bernd Zimmermann für die Gottesdienste tätig. Im Rahmen der Möglichkeiten werden sie dabei unterstützt von den Geistlichen, die im Kloster Stühlingen leben und arbeiten. Da diese allerdings im gesamten Landkreisgebiet sowie in der Schweiz erkrankte Pfarrer vertreten, sind auch hier Kapazitäten begrenzt. Nachdem die Gemeindereferentin Kathrin Gerth im Juli 2019 verabschiedet wurde, liegt die Arbeitslast allein auf den Schultern von Pfarrer Karl-Michael Klotz. Eine Anfrage im erzbischöflichen Ordinariat Freiburg hat ergeben, dass langfristig keine Gemeindereferentin zur Verfügung steht. Allerdings möchte man den Gemeinden ohne weitere pastorale Mitarbeiter helfen. Es besteht die Möglichkeit, Menschen anderer Profession einzustellen, die sich aus den Handlungsfeldern der Pastoralkonzeption ergeben. Der Stiftungsrat wird demnächst darüber beraten.