Polizei vermeldet kleinere Einsätze beim Narrentreffen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 15. Januar 2020

Ringsheim

Mehrere Jugendliche müssen mit Verdacht auf Alkoholvergiftung behandelt werden / Polizei will an der Fasent stärker kontrollieren.

RINGSHEIM (BZ). Einsatzkräfte des Polizeireviers Lahr, des Polizeipostens Rust, des Polizeipräsidiums Einsatz und der Bundespolizei waren anlässlich des Narrenjubiläums am Sonntag in Ringsheim im Einsatz. Mehrere Einsätze waren nach Angaben der Polizei auf starken Alkoholkonsum zurückzuführen.

Die Strategie, mit der Bahn anreisende Jugendliche bereits am Bahnhof in Empfang zu nehmen, sie zu kontrollieren und hierbei mitunter auch hochprozentigen Alkohol in Verwahrung zu nehmen, hat sich aus Sicht der Einsatzkräfte bewährt. Trotzdem waren, so die Polizei, viele Einsätze von teilweise stark unter Alkoholeinfluss stehenden und randalierenden jungen Leuten geprägt. So mussten zum Beispiel mehrere weibliche Jugendliche mit Verdacht auf Alkoholvergiftung medizinisch behandelt und später von ihren Angehörigen abgeholt werden.

"Die Unterstützung der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Einsatz hat uns bei der Bewältigung des Einsatzaufkommens sehr geholfen", so der Leiter des Polizeipostens Rust, Martin Baumann. Neben Verstößen gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelrecht verzeichnete die Polizei auch einen Fall des Hausfriedensbruchs. Zudem habe eine Person bei einer Kontrolle Widerstand geleistet. Nach Angaben der Polizei erlitten zwei Polizeibeamte, die betrunkene Jugendliche in Gewahrsam nehmen wollten, Blessuren. Der Jubiläumsumzug an sich ging ansonsten reibungslos über die Bühne. Positiv hob die Polizei die Organisation durch die Narrenzunft hervor, die mit Unterstützung der Vereine und ehrenamtlicher Helfer sowie eines Sicherheitsdienstes für einen reibungslosen Ablauf gesorgt habe. Für die Rämässer hatte Oberzunftmeisterin Eva Obergföll im Gespräch mit der BZ ein positives Fazit des Wochenendes gezogen.

Die Polizei kündigte an, bei den anstehenden Fasentsveranstaltungen verstärkt zu kontrollieren und ein besonderes Augenmerk auf den öffentlichen Alkoholkonsum insbesondere von Jugendlichen zu legen.