PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Sa, 27. März 2021

Pressestimmen

Die Botschaft gefunden

Die "Saarbrücker Zeitung" zur

Corona-Strategie des Saarlandes:
"Bei aller Aufregung im Bund über das Vorgehen des Saarlandes: Im engeren Sinne haben sein Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger (SPD) gar nichts so Sensationelles verkündet. Die Öffnung mit Tests bei stabiler Inzidenz war schon Kern des Stufenplans der Länder von Anfang März. (...) Neu ist aber vor allem, dass die Saar-Regierung eine Erzählung für ihr Vorgehen gefunden hat, eine Botschaft: Wo getestet wird, ist fast alles möglich. Diese Erkenntnis ist so bestechend wie einfach – beste Voraussetzung, bei den Bürgern anzukommen. Denn es braucht einen Ruck. Zehn Getestete auf einem Fleck sind besser als fünf Ungetestete."

Eindeutiges Signal

Die "Südwest Presse" (Ulm) zur Entschuldigung von Angela Merkel:
"Doch wer jetzt glaubt, Merkel habe sich von der eigenen Ehrlichkeit übermannen lassen, unterschätzt die Kanzlerin: Sie hat – ohne ihre potenziellen Nachfolger zu beschädigen – ganz bewusst ein eindeutiges Signal gesetzt: Wenn ihr es alle besser wisst, dann zieht den Karren selber aus dem Dreck."