PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Fr, 07. Mai 2021

Pressestimmen

Britannien zersplittert

Zu den Wahlen in Schottland und Wales schreibt die Zeitung "Dernières Nouvelles d’Alsace":
"Der Brexit hat Nordirland destabilisiert und die Unabhängigkeitsbestrebungen in Schottland (...) wieder aufleben lassen. Sieben Jahre nach dem knappen Sieg für ein ’Nein’ im ersten Referendum hofft die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon darauf, diese Parlamentswahlen zu gewinnen, um ein neues Unabhängigkeitsreferendum zu veranlassen. "

Von Europa entfernt

Zu Polen und die EU schreibt der Zürcher "Tages-Anzeiger":

"Der Geburtsfehler des EU-Milliardenpakets liegt freilich in Brüssel, Berlin, Paris. Schon zuvor war es nur bei einem fehlkonstruierten Club wie der EU möglich, dass Mitglieder wie Polen angebliche EU-Grundprinzipien wie Rechtsstaatlichkeit mit Füßen treten und ihnen nicht komplett der Geldhahn zugedreht wird. Angeblich spielen rechtsstaatliche Kriterien künftig eine Rolle. Skepsis ist angebracht. (...) Die aus der EU fließenden Milliarden werden unwillentlich zur Wahlhilfe für eine Regierung, die sich politisch weit von den Idealen Europas entfernt hat."