PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Fr, 24. Juli 2020

Pressestimmen

In letzter Minute

Die "Frankfurter Allgemeine"

zum Erdgas-Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei:


"Der Bundeskanzlerin soll es nun aber immerhin in letzter Minute gelungen sein, Ankara und Athen von ihrem Kollisionskurs abzubringen. Wie lange das nachwirkt, weiß man bei Erdogan so wenig wie bei Putin. Dass der russische Präsident den immer wieder aufflammenden Dauerkonflikt an der Südostflanke der Nato mit Interesse verfolgt, darf man jedoch getrost annehmen."

Zu ernst für Spielchen

Die Zeitung "die Welt" (Berlin) kommentiert die Wirecard-Affäre:

"Hilfreich für die Aufarbeitung des Skandals wäre es, wenn Wirecard aus dem Bundestagswahlkampf herausgehalten werden könnte. In den vergangenen Tagen entstand der Eindruck, Angela Merkel und Olaf Scholz seien an dem immer offensichtlicheren Betrug beteiligt gewesen, wenn detailliert darüber berichtet wurde, mit wem sie oder ihre Mitarbeiter wann in Sachen Wirecard gesprochen hatten. Für parteitaktische Spielchen ist der Fall zu ernst und zu wichtig für den Wirtschaftsstandort."