Interview

Simon Geschke: „Statt Steak gibt’s Hülsenfrüchte“

Michael Dörfler

Von Michael Dörfler

Do, 29. Juni 2017

Radsport

BZ-Plus BZ-INTERVIEW mit Radprofi Simon Geschke über vegane Ernährung, die Tour de France und drängende Nachwuchssorgen.

FREIBURG. Am Samstag startet in Düsseldorf die 104. Tour de France. Mit dabei ist auch der Wahl-Freiburger Simon Geschke. Der Bartträger ist eine der Stützen im deutschen Team Sunweb. BZ-Redakteur Michael Dörfler sprach mit ihm über die kommenden Aufgaben.

BZ: Herr Geschke, Sie haben jüngst den Giro d’Italia auf dem 54. Gesamtrang beendet, jetzt wartet die Tour de France auf Sie. Ein ambitioniertes Programm.
Geschke: Ja, aber ich traue mir das schon auch zu. Ich fahre ja auch nicht zum ersten Mal zwei große Rundfahrten in einer Saison – und zwischen Giro und Tour hatte ich auch genug Zeit zum Regenerieren.

BZ: Beim Giro ging’s ja aufregend zu. Ihr Teamkollege Tom Dumoulin konnte die Rundfahrt im abschließenden Zeitfahren doch noch gewinnen, obwohl er sich auf einer schweren Bergetappe zum Erleichtern in die Büsche schlagen musste und dabei wertvolle Zeit einbüßte.
Geschke: Es war eine nervenaufreibende Rundfahrt, weil ich als Helfer von Tom viel zu tun hatte. Hohe Konzentration und Wachsamkeit sind da gefragt, und das über viele Etappen hinweg. So etwas zehrt. Dass Tom auf der Stilfser-Joch-Etappe austreten musste, hab’ ich nur über Funk mitbekommen – und gar nicht so recht gewusst, um was es geht. Ich war etwas hintendran und habe nur den Funkspruch an ihn mitbekommen, dass jetzt eine Gelegenheit zum Anhalten komme. Ich dachte zunächst an einen Radwechsel und habe die wahren Gründe erst im Hotel erfahren. Umso schöner, dass er den Giro trotzdem als Sieger beenden konnte.

BZ: War das beim Start des Giro schon in Planung, dass Dumoulin aufs ...

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