Ein weiter Weg bis zur Wasserstoffwirtschaft

Günter Weigel

Von Günter Weigel

Sa, 19. Mai 2001

Auto & Mobilität

Was tun für die Zukunft? Der akuelle Stand der Wasserstoff-Technologie bei Fahrzeugen / Autohersteller forschen an Alternativen zum Benzinantrieb.

Eigentlich ist allen Beteiligten klar, dass fossile Brennstoffe endlich sind und dass das weitere Verfeuern von Kohle, Erdöl und anderen kohlenstoffhaltigen Verbindungen dem Klima der Welt nicht unbedingt zuträglich ist. Genauso klar scheint es, dass man Alternativen zu den fossilen Brennstoffen braucht. Nur welche, wie viele und wann überhaupt, das ist die große Frage, über die weder in der Industrie noch in der Politik Einigkeit besteht.

Was kein Wunder ist, weil es eben ganz genaue Daten für die Zukunft nicht gibt. Eine Alternative, und da sind sich ausnahmsweise alle einig, ist Wasserstoff. Zum einen lässt sich mit dem flüchtigsten aller chemischen Elemente sehr schön ein ökologisch reiner Kreislauf darstellen, bei dem Sonnenenergie letztlich Kraft und als Abfallprodukt noch Wasser erzeugt, was natürlich eine begeisternde Vorstellung ist. Zum anderen sind die Hürden zur technischen und finanziellen Realisierung solcher Universalträume so hoch, dass man sich um eine baldige Umsetzung nur bedingt Gedanken macht. Zwischen dem Ist-Zustand und einer zukünftigen nachhaltigen Wasserstoffwirtschaftswelt liegen viele Zwischenschritte, aber auch interessante alternative Abzweige.

Aus Sicht der Öl-Industrie braucht man Alternativen. Weniger wegen der Endlichkeit der Vorräte, sondern wegen der politischen Unwägbarkeiten in den erdölbesitzenden Staaten und der Sensibilität des europäischen und amerikanischen Marktes für Umweltthemen. Als rücksichtsloser Umweltausbeuter will man seit der Brent-Sparr-Geschichte bei Shell nicht mehr dastehen, weshalb man mit Shell Hydrogen eine eigene Gesellschaft zur Erforschung der Wasserstoff-und Brennstoffzellentechnologie gegründet hat. Aral ist bei diesem Thema von Anfang an dabei und macht sich Gedanken über die Infrastruktur künftiger ...

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