Wer gut hört, kommuniziert besser

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 21. Februar 2019

Gesundheit & Ernährung

Sieben Fakten zum Umgang mit dem Hörsinn.

Hörsysteme zählen heute für mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland zum Alltagsbegleiter. Die Fördergemeinschaft Gutes Hören nennt in einer Presseinformation sieben Fakten zu Hörsystemen und zum Umgang mit dem Hörsinn:
» 1. Wer gut hört, kann besser kommunizieren: Kommunikation bedeutet Sprechen, Hören und Verstehen. Bei Kleinkindern ist das funktionierende Gehör Voraussetzung für den Spracherwerb, im späteren Leben ist es dafür verantwortlich, dass wir differenziert hören und alle Bedeutungen und Zwischentöne in der menschlichen Kommunikation aufnehmen, verstehen und deuten können.
» Wer gut hört, hat eine positive Lebenseinstellung: Zufriedenheit und Optimismus hängen eng damit zusammen, wie sich der Einzelne in seiner persönlichen Umgebung zurechtfindet. Gutes Hören spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn es verleiht Sicherheit und Souveränität im Umgang mit anderen Menschen.
Wer gut hört, hat weniger Stress: Ein intaktes Gehör erleichtert die alltäglichen Gesprächssituationen, die durch Nebengeräusche und laute Umgebungen häufig beeinträchtigt sind. Wer vieles nicht oder falsch versteht, muss ständig nachfragen, wird unsicher und gerät in stressige Situationen.
» Wer gut hört, kann selbstsicher auftreten: Anerkennung und Akzeptanz hängen eng mit dem persönlichen Auftreten und der Wirkung auf die Mitmenschen zusammen. Das funktionierende Gehör gibt die notwendige Sicherheit für die Orientierung und die erfolgreiche Teilnahme an Unterhaltungen und stärkt damit das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein.
Wer gut hört, ist erfolgreicher: Berufs- und Privatleben sind mehr denn je von Kommunikation geprägt. Für den Beruf ist ein intakter Hörsinn ein Muss. Auch die privaten und familiären Beziehungen leben von einwandfreiem Hören und Zuhören, von eindeutigem Verstehen und Verständnis.
» Wer gut hört, findet die richtige Orientierung: Einen sehr großen Teil der menschlichen Orientierungsfähigkeit leistet der Hörsinn durch das räumliche Hören. Denn die Augen zeigen nur das, was man gerade im Blickfeld hat. Die Ohren übernehmen unter schwierigen Sichtverhältnissen oder im Dunkeln die gesamte Orientierung.
Wer gut hört, ist leistungsfähig: Die Ohren sind rund um die Uhr aktiv und überwachen oft unbewusst viele wichtige Bereiche des Lebens. Nimmt die Hörfähigkeit ab, funktioniert das Erkennen von Gefahren, die Orientierung oder das Filtern von Sprache in Lärm nicht mehr automatisch. Das Fokussieren auf Gesprächspartner oder bestimmte Schallquellen fordert Aufmerksamkeit und Energie. Das Tragen von Hörgeräten unterstützt hierbei die Leistungsfähigkeit.