Machu Picchu hat man nie für sich allein

Von wegen Zauber der Inkas

Andrea Mayer

Von Andrea Mayer (dpa)

Sa, 17. August 2019

Reise

Geheimnisvolle, aber übervölkerte Stadt über den Wolken: Eine Perureise ist für die meisten Touristen ohne Machu Picchu undenkbar.

Wenn es in Machu Picchu so etwas wie den Zauber der Inkas gibt, dann nicht um acht Uhr morgens. Im Minutentakt tuckern die Busse den Berg hinauf zu Perus wichtigster Sehenswürdigkeit und spucken laute Touristen aus. Sie schnattern in vielen Sprachen, suchen einander, aber vor allem den nächstbesten Spot für das perfekte Instagram-Bild.

Die ersten Stufen hinter dem Eingangstor verwirren. "Wo ist denn jetzt Machu Picchu?", fragt eine Amerikanerin. Ein schmaler Gang, begrenzt von dichtem Grün, führt nach oben. Es ist nicht weit, doch in den Anden auf rund 2400 Metern Höhe sind solche Aufstiege anstrengend. Das Herz rast. In Zweierreihen schieben sich die Gruppen schwer atmend weiter. Ältere Männer mit Krücken werden hochgeführt, Eltern mit Kleinkindern weitergedrängelt. Jemand beschwert sich über den fehlenden Aufzug. ...

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