RATSNOTIZEN

Michael Gottstein

Von Michael Gottstein

Mi, 15. September 2021

Murg

MURG

Neuer Träger

Der St.-Vinzentius-Verein Niederhof übergibt die Trägerschaft des Niederhofer Kindergartens Arche Noach Ende des Jahres an die katholische Kirchengemeinde. Die Verwaltung übernimmt die Verrechnungsstelle Schopfheim, und das Gebäude geht in das Eigentum der Gemeinde Murg über, die ohnehin 90 Prozent der Baukosten bezahlt hatte. "Wir werden die kleine Restschuld übernehmen, und der Kindergartenbetrieb geht wie gewohnt weiter", erklärte Bürgermeister Adrian Schmidle.

Auftrag vergeben

Bürgermeister Adrian Schmidle hat – nach vorangegangener Ermächtigung durch den Gemeinderat – den Auftrag für das PoP-Gebäude in Oberhof an die Firma Klefenz aus Waldshut zum Preis von 115 000 Euro vergeben; einkalkuliert waren 107 000 Euro. In diesem Gebäude wird das Signal aus dem Backbone-Netz des Landkreises in die Ortsnetze von Oberhof und Hänner eingespeist.

Drei neue Häuser

Der Gemeinderat hat in seiner letzten nicht-öffentlichen Sitzung die Grundstücke für drei Mehrfamilienhäuser im neuen Baugebiet "Auf Leim" an die Firma Trenova aus Bad Säckingen vergeben. Ab Oktober wird der Strom durch die neu gebaute Leitung entlang der A 98 fließen, die bisherige Leitung, die der Entwicklung des Baugebiets im Wege stand, wird nach und nach abgebaut.

Tag der Mobilität

Am Samstag, 25. September, findet zwischen 9 und 13 Uhr ein Mobilitätstag in der Murger Mitte, im Pavillon zwischen Schule und Bücherei, statt. Klimaschutzmanager Frank Philipps wird die Teilnehmer am Stadtradeln ehren und Bürgern die Möglichkeit bieten, Elektroautos und elektrische Lastenräder auszuprobieren. Dafür ist eine Anmeldung unter 07763/93034 erforderlich. Philipps kündigte an, dass das Netz von Haltestellen in der Gemeinde ausgebaut werden soll.

Aushub für Erdwall

Der Aushub, der beim Bau der Neuen Murger Mitte entstanden ist, wird am Rhein in Form eines Erdwalls gelagert. Dies erklärte Stefan Kammerer vom Bauamt auf Nachfrage von Sonja Sarmann (Grüne). Der Wall diene als Sichtschutz zum Baustofflager, und die Gemeinde spare dadurch 100 000 Euro, weil der Aushub nicht durch den halben Landkreis transportiert werden müsse, so Stefan Kammerer.