RATSNOTIZEN

Werner Schnabl

Von Werner Schnabl

Mo, 22. November 2021

Kenzingen

HECKLINGEN

Mehrere Umbauten

In der Großmatt kann eine Scheune zu einer Ferienwohnung umgebaut werden. Hervortretende Bauteile beim Anbringen eines Vordaches an einem Einfamilienwohnhaus "Am Weiheracker" führten zu keinen Beanstandungen. Gleiches galt einem Ansinnen für den Außentreppenanbau mit Podest in der Dorfstraße. Trotz geringfügigen Überschreitungen eines Terrassenneubaus "Am Gießgraben" erfolgte die einstimmige Empfehlung an den Gemeinderat dem Bauantrag zuzustimmen. Trauf- und Kniestockhöhe sowie die Dachgaubenbreite waren für Bernhard Striegel "zu viel und zu massig". Er stimmte dem Neubau in der Nordhaldestraße nicht zu. Sechs Ratsmitglieder waren bei einer Enthaltung anderer Ansicht.

Schlechte Parksituation

Bei Heimspielen der ersten Mannschaft der SG Hecklingen/Malterdingen werde die Parkplatzsituation immer schlimmer, ärgerte sich ein Anwohner, der beim letzten Lokalderby gegen die SG Rheinhausen kaum vom eigenen Anwesen gekommen sei. Ortsvorsteher Berthold Seng klärte auf: Die Verkehrsreglung sei Angelegenheit der unteren Verkehrsbehörde beim Landratsamt, er wolle aber bei der Verwaltung vorstellig werden. Eine Entschärfung sieht er in einer Parkmöglichkeit auf dem Schlosshof.

Noch keine Vermessung

Der Fahrradweg entlang der Bundesstraße 3 ist längst in Betrieb, wurde bisher aber noch nicht vermessen. Ein Ärgernis, wie eine Besucherin erläuterte, die bisher keine finanzielle Entschädigung für die abgetretene Grundstücksfläche bekam, aber die Grundsteuer weiterhin bezahle. Der Verdruss sei verständlich, so Seng. Vier Wochen wurden von der zuständigen Behörde nach der offiziellen Übergabe anberaumt. Die Verwaltung bat das Landratsamt, baldmöglichst die Vermessungen abzuschließen. Bisher ist nichts geschehen.

Online-Übertragung

Für einen Zuhörer war es eine Zumutung, dem Sitzungsverlauf im unterkühlten Vorzimmer bei schlechter Akustik zu verfolgen. Er fragte, ob rechtliche Gründe gegen eine Online-Präsentation sprechen würden. Es müsste nur die Hauptstadtsatzung der Stadt geändert werden, bekam er als Antwort.