RATSNOTIZEN

Frank Schoch

Von Frank Schoch

Mi, 15. September 2021

Bad Krozingen

BAD KROZINGEN

Luftreiniger an Schulen

20 der bestellten 45 Luftfilteranlagen sind am Montag bei der Landeck-Schule in Bad Krozingen angekommen. Sie werden, wie Fachbereichsleiter Stephan Busch bei der Gemeinderatssitzung am Montag angab, bis voraussichtlich Mittwoch in den Klassenräumen eingebaut. Die übrigen 25 Geräte, die aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Hersteller und Spedition in einer zweiten Tranche kommen sollen, sind für Ende September, Anfang Oktober eingeplant. Diese sind für die Grundschulen in den Ortsteilen vorgesehen. Insgesamt plant die Stadt – unterstützt durch Crowd-Funding – den Kauf von rund 150 Geräten, die jeweils rund 4000 Euro kosten.

PCR-Pooltests an Schulen

Zur Sicherstellung des Präsenzunterrichts sollen nicht nur Luftfilter helfen, sondern auch Antigen-Schnelltests. Bad Krozingen will an einem Teil der Schulen und Kitas nun aber auf "Lolli-Tests" setzen, wie sie etwa in Freiburg seit Monaten zum Einsatz kommen. Diese als genauer geltenden PCR-Pooltests werden nicht mittels Stäbchen in Rachen oder Nase erhoben, stattdessen lutschen die Kinder – weniger unangenehm – an Stäbchen, die anschließend im Labor ausgewertet werden. Per E-Mail werden die Eltern am gleichen Tag über das Ergebnis informiert. "Wir haben dazu die Max-Planck-Realschule, die Kita in Biengen, die Waldorf-Waldkita und die Kita Wiegestube gewonnen", sagte Fachbereichsleiter Stephan Busch. "Diese werden die Lolli-Tests zunächst zwischen den Herbst- und den Weihnachtsferien einsetzen." Für Volker Kieber besteht neben der größeren Genauigkeit der Tests ein Vorteil: die Überprüfbarkeit der Testung. Bislang lassen manche Einrichtungen ihre Kinder sich zu Hause testen, das Ergebnis muss von den Eltern unterschrieben werden. Kieber sähe die Lolli-Tests gerne auch an anderen Schulen. "Die Entscheidung darüber trifft aber die Schulleitung."

Park-Siedlung

Bei der Park-Siedlung in Bad Krozingen parken gerade in den Abendstunden immer mal wieder so viele Autos, dass die Feuerwehr Schwierigkeiten hat, mit ihren großen Fahrzeugen an die mehrstöckigen Gebäude zu gelangen. Stadtverwaltung und Gemeinderat waren sich in jüngster Sitzung einig, ein Parkraum-Konzept zu entwickeln. Eine Strategie dabei: mehr Parkplätze auf den Grundstücken schaffen, wie es etwa bei den Vonovia-Häusern derzeit vorgesehen ist.