Rheinfelden

ADHS-Patient: "Krankenkasse soll mein Cannabis bezahlen"

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Mo, 15. Februar 2016 um 11:12 Uhr

Rheinfelden

Alejandro José Häßler leidet unter ADHS. Er darf deshalb mit Genehmigung Cannabis konsumieren und will, dass seine Krankenkasse mhplus für die Kosten aufkommt. Diese weigert sich dagegen.

Vier große Buchstaben stehen auf Alejandro José Häßlers Basecap: "DOPE". Mit dieser englischen Bezeichnung werden in der Regel Rauschmittel auf Cannabis-Basis, der Hanfpflanze, benannt – umgangssprachlich auch Gras oder Marihuana. Cannabis ist Häßlers Thema. Er ist einer von rund 600 Deutschen, die eine staatliche Erlaubnis besitzen, Cannabis legal zu kaufen und zu konsumieren – zu therapeutischen Zwecken. Was für ihn als Medizin gilt, möchte die Krankenkasse aber nicht bezahlen. Den 24-Jährigen könnte dies in die Illegalität treiben.

Alejandro José Häßler musste schon in seiner Kindheit miterleben, wie gefährlich Alkohol und Drogen sind. Seine Mutter war schwerstabhängig, wurde mit Methadon substituiert und blieb bis zu ihrem frühen Tod alkoholabhängig. Er selbst hat in seiner Jugend erste Erfahrungen mit ...

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