Rechte Schläger stehen vor Gericht

Thomas Loisl Mink

Von Thomas Loisl Mink

Mi, 15. Januar 2014

Rheinfelden

Verteidigerin des NSU-Prozesses engagiert / Staatsanwaltschaft wirft 22-Jährigem vor, Fenster der Moschee eingeworfen zu haben.

RHEINFELDEN. Zu einer Schlägerei zwischen zwei größeren Gruppen von Jugendlichen, die politisch rechts und links stehen, ist es am 26. Februar 2011 vor einer Gaststätte in Herten gekommen. Es flogen Flaschen und Steine, die Rechten hatten sich mit Baseballschlägern und Schlagstöcken bewaffnet. Jetzt stehen sechs junge Männer aus der rechten Szene wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung in Lörrach vor dem Jugendschöffengericht.

Unter Polizeipräsenz und großem Sicherheitsaufgebot begann gestern der auf mehrere Tage angesetzte Prozess. Jeder Besucher des Gerichts wurde in einer Sicherheitsschleuse kontrolliert. Vor dem Jugendschöffengericht schwiegen vier der sechs Angeklagten, nur zwei waren bereit, auszusagen. Es sind offenbar diejenigen, die nicht dem harten Kern der rechten Szene angehören, sondern dabei eher am Rand standen.

Ein 20-Jähriger Industriemechaniker sagte, er sei mit den anderen spät nachts in die Kneipe gegangen, doch schon vor ...

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