Konzertkritik

Wie war’s bei... Eric Clapton in Basel?

Robert Ullmann

Von Robert Ullmann

Do, 14. November 2013 um 08:31 Uhr

Rock & Pop

Eric Clapton spielt drei Töne auf der Gitarre, und man ist elektrisiert von dieser kaum fassbaren Souveränität. Die Konzerte in Basel waren überdies etwas Besonderes, aus traurigem Anlass: dem Tod von J. J. Cale im Juli dieses Jahres.

Der erste Eindruck: War ehrlich gesagt etwas eigenartig: Bestuhlte Rockkonzerte sind bei den Altstars der Clapton-Ära üblich. Die Herrschaften sind gut über 60, und die meisten ihrer Fans auch. Da wird ein Stehkonzert zur Last. Doch die Event-Halle Basel war nicht nur bestuhlt, sondern auch betischt. Blues und Rock bei edlen Weinen in geschmackvollen Gläsern – das ist anders als Woodstock im Schlamm und "My Generation" mit Gitarrenzertrümmerung. Aber es hatte was. Und da gut ein Viertel des Publikums ab der dritten Nummer sich vorne an die Bühne drängelte, blieb es ein Rockkonzert. Ja, doch! Das betischte Konzert und der distinguierte Rahmen hatten einen eigenen Reiz, der dem eher älteren Publikum entgegenkam. Übrigens: Distinguiert ...

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