Konzentration, Körperbeherrschung – und starke Nerven

Andreas Strepenick

Von Andreas Strepenick

Sa, 11. Mai 2013

Rollkunstlauf

Die 17-jährige Freiburgerin Camilla Clad macht beim Internationalen Deutschlandpokal einen kleinen, aber entscheidenden Fehler und wird dann doch noch Zweite.

FREIBURG. Es ist ein klassischer Ausstieg. Ein kleiner, aber entscheidender Fehler. Es ist ein Augenblick der Nervosität, die sich für den Bruchteil einer Sekunde Bahn bricht und die ganze Konzentration zunichte macht, mit der Camilla Clad in diesen Wettkampf gegangen ist. Die 17-Jährige verliert das Gleichgewicht, gerät leicht ins Schwanken und kann sich nicht mehr halten auf dem rechten Bein. Sie muss das linke zu Hilfe nehmen und auch mit dem zweiten Rollschuh auf dem Boden aufsetzen. Eine halbe Sekunde dauert das Ganze vielleicht, aber den fünf Wertungsrichtern und den zwei Schiedsrichtern, die Clad jetzt beobachten und im Halbkreis um sie herum stehen, kann es unmöglich entgehen. Clad fängt sich wieder, spult den zweiten Teil des Pflichtlaufs auf der Schlinge, wie dieser Wettbewerb heißt, ...

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