Russischer Oligarch darf Dea kaufen

Roland Pichler

Von Roland Pichler

Sa, 23. August 2014

Wirtschaft

Berlin verbietet RWE nicht, Gasfördergesellschaft abzustoßen.

BERLIN. Die Bundesregierung sieht trotz der Sanktionen gegen Russland keinen Grund, die Übernahme der Öl- und Gasfördergesellschaft RWE Dea in Hamburg an russische Investoren zu verbieten. Das Wirtschaftsministerium prüfte den Verkauf an den russischen Oligarchen Michail Fridman nach dem Außenwirtschaftsgesetz und sieht die Sicherheit Deutschlands nicht gefährdet. Der Energiekonzern RWE kann den Verkauf im Wert von 4,1 Milliarden Euro abwickeln, wenn weitere Länder die Freigabe erteilen. Die Zustimmung Berlins galt allerdings als größte Hürde.

Das Geschäft ist umstritten, weil die von der EU verhängten Sanktionen gegen Russland auch Beschränkungen bei Gütern zur Erdölförderung vorsehen. Die Sanktionen betreffen die EU-Warenausfuhren zur Erdölförderung in der Tiefsee, der Arktis sowie für Schieferölprojekte. Bei dem Käufer Letter One, der zum Einflussbereich des russischen Investors Friedman gehört, handelt es sich um ein in Luxemburg ansässiges Unternehmen. Das Wirtschaftsministerium erklärte, damit sei das EU-Recht ...

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