Zugausfälle

S-Bahnen zwischen Endingen und Gottenheim verkehren weiterhin nur stündlich

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Fr, 20. Dezember 2019 um 19:38 Uhr

Endingen

Der Halbstundentakt bleibt auch über den Jahreswechsel ausgesetzt. Als Grund gibt die Deutsche Bahn Probleme beim Kuppeln und Trennen der Züge an. Andere Probleme sollen behoben worden sein.

Die Deutsche Bahn reagiert mit weiteren Veränderungen im Betrieb der Linie S 1 der Breisgau S-Bahn auf die Probleme seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember. Der Halbstundentakt auf der Teilstrecke zwischen Endingen und Gottenheim bleibt auch über den Jahreswechsel ausgesetzt. Und auf der Dreiseenbahn wird auch an Sonn- und Feiertagen nur Stundentakt gefahren, bis 16. Februar. Als einen Grund gibt die DB Probleme beim Kuppeln und Trennen der S-Bahn-Züge an.

Bis zum Dreikönigstag, 6. Januar, verkehren am östlichen Kaiserstuhl die neuen S-Bahnen nur stündlich. Sie pendeln zwischen Endingen – mit Abfahrten zur Minute 31 – und Gottenheim mit Abfahrt zur Minute 02. Vom Dienstag, 7. Januar an, sollen die Züge im Halbstundentakt pendeln. In Gottenheim soll jeweils Umsteigeanschluss an die Züge aus und in Richtung Freiburg und Schwarzwald bestehen. Das mit Start der Breisgau-S-Bahn 2020 geplante Durchbinden der Züge von Endingen bis Seebrugg, ohne Umsteigen, lässt damit weiter auf sich warten.

Veränderungen gibt es auch im Schwarzwald. Dort sah der Fahrplan an Sonn- und Feiertagen auf der Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg stündlich zwei Zügen in beiden Richtungen vor, um dem hohen Fahrgastaufkommen gerecht zu werden. Jetzt fahren bis mindestens 16. Februar die Züge nur stündlich – wie werktags. Dabei sollen die Züge zwischen Freiburg – mit Abfahrt zur Minute 17 – und Seebrugg – mit Abfahrt zur Minute 31 – pendeln. An Sonn- und Feiertagen soll dabei zwischen 9 und 17.45 Uhr zwischen Freiburg und Seebrugg mit zwei Zugteilen gefahren werden.

Probleme an der Stellwerktechnik im Kaiserstuhl sollen behoben sein

In Titisee werden diese Züge nicht mit aus Richtung Villingen kommenden Zügen gekuppelt oder in Gegenrichtung aufgeteilt, in der Bahnsprache Flügeln genannt. Damit wolle man die bei diesen Kupplungsvorgängen aufgetretenen Verzögerungen vermeiden, erklärt die Bahn. Eigentlich sah der Fahrplan täglich insgesamt 120 Kupplungs- und Flügelungsvorgänge in Gottenheim und Titisee vor.

Die SWEG, welche die nun von den DB-Zügen befahrene Strecke zwischen Endingen und Gottenheim betreibt, teilte jetzt mit, dass die dortigen Probleme mit der Stellwerktechnik behoben seien.

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