Erstes Heimspiel

SC Freiburg und Behörden sind zufrieden mit der Umsetzung der Hygieneregeln

Jens Kitzler

Von Jens Kitzler

Di, 29. September 2020 um 11:19 Uhr

Waldsee

Das Konzept für das erste SC-Heimspiel der neuen Saison mit Zuschauern ging auf: Behörden sowie der Sportclub Freiburg sind sehr zufrieden, wie die Regeln eingehalten wurden.

Nach dem Heimspiel des SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg zeigen sich Behörden und der Verein mit der Umsetzung der Sicherheitsbestimmungen sehr zufrieden. Das Fußballspiel war das erste seit Ausbruch der Corona-Pandemie, zu dem wieder Zuschauer zugelassen wurden. Allerdings nur in begrenztem Rahmen: Nur 20 Prozent der Kapazität durften laut Corona-Verordnung ausgeschöpft werden, nach Berücksichtigung von Abstandsgeboten und der Arbeitsplätze für TV-Produktionen und Journalisten blieben dem SC am Ende 3200 Zuschauer. Stehplätze durften nicht belegt und kein Alkohol verkauft werden.

Die reduzierte Zuschauerzahl in Verbindung mit gestaffelten Einlasszeiten ermöglichte eine entspannte An- und Abreise, die Straßenbahnen in Richtung Stadion waren lediglich dünn besetzt. Ein Schleusensystem in der Fritz-Geiges-Straße sorgte dafür, dass sich auf der Rückfahrt an der Haltestelle Römerhof kein Gedrängel bildete.

Die Polizei habe keinerlei Störungen registriert, sagt Sprecher Michael Schorr auf BZ-Anfrage. Auch im Gesundheitsamt ist man zufrieden: "Wir können bestätigen, dass das vorgelegte Hygienekonzept sehr gut umgesetzt wurde. Die Zuschauer haben sich vorbildlich benommen und es waren ausreichend Ordner vorhanden. Und durch die Zeitfenster für den Zutritt zum Stadion sowie ausreichend Straßenbahnen der VAG gab es keine Ansammlungen." Nichts anderes hört man vom SC Freiburg: Zuschauer, die Dienstleister im Stadion, die Mitarbeiter der TV-Produzenten, die Journalisten, alle hätten die Hygienevorgaben sehr gut umgesetzt, heißt es. Ob man für die nächsten Heimspiele die gleiche oder eine höhere Kapazität anstrebt, werde man im Verein in den kommenden Tagen nochmals intern besprechen und dann mitteilen, heißt es im Verein.