Schadensbegrenzung nach Fehlstart

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 06. Oktober 2022

Tischtennis

Tischtennis-Regionalligist TTSF Hohberg gerät beim 3:7 in Kaiserslautern früh auf die Verlierstraße.

(BZ). Es war wahrlich nicht der Tag der TTSF Hohberg gewesen. Bei der Drittliga-Reserve der TSG Kaiserslautern erwischte der Tischtennis-Regionalligist einen üblen Start, sodass nach rund zwei Stunden die Messe beim Stand von 0:6 bereits gelesen war. Immerhin konnten die Gäste noch Schadensbegrenzung betreiben und die Niederlage mit 3:7 etwas erträglicher gestalten.

Das Unheil nahm für die Hohberger bereits im Doppel seinen Lauf. Sowohl Kestutis Zeimys/Sven Happek als auch Tom Schaufler/Andreas Bußhardt mussten jeweils den ersten Satz trotz mehrerer Satzbälle abgeben. Am Ende verloren die TTSF beide Doppel, obwohl Zeimys/Happek nach 0:2-Rückstand im fünften Satz noch die Chance auf den Sieg hatten.

Im Einzel erwischte Zeimys einen rabenschwarzen Tag. Gegen den jungen Felix Köhler rettete er sich nach 0:2-Rückstand in den fünften Satz, hatte dort aber mit 9:11 erneut das Nachsehen. Happek unterlag nach gutem Auftakt gegen Vladislav Rukletsov in vier Sätzen.

Auch das hintere Paarkreuz der Gäste war nicht vom Glück verfolgt. Schaufler und Marcel Neumaier unterlagen jeweils knapp in fünf Sätzen, womit die TTSF bis dahin alle vier Duelle über die maximale Distanz abgeben mussten. Das war zu wenig, um in Kaiserslautern bestehen zu können und die Partie war zu diesem Zeitpunkt (0:6) bereits entschieden.

Danach betrieben die Gäste Schadensbegrenzung. Im Spitzenduell musste sich Zeimys zwar Rukletsov geschlagen geben, doch siegte Happek gegen Köhler. Zudem konnte sich das hintere Paarkreuz steigern: Schaufler bezwang Lasse Becker, Neumaier drehte einen 0:2-Rückstand gegen Dirk Keller. Obgleich es an der Niederlage nichts änderte, hatte Hohberg dann doch noch einen fünften Satz für sich entscheiden können.

Die Möglichkeit, sich in besserer Form zu präsentieren, haben die TTSF am Samstag bei der TG Wallertheim. Allerdings wird die Aufgabe beim Konkurrenten aus Rheinhessen nicht einfacher.

Kompakt: Köhler/Becker – Zeimys/Happek 16:14, 11:7, 7:11, 7:11, 11:9; Rukletsov/Keller – Schaufler/Bußhardt 14:12, 6:11, 11:8, 11:7; Rukletsov – Happek 11:8, 5:11, 12:10, 11:7; Köhler – Zeimys 11:6, 11:6, 12:14, 4:11, 11:9; Becker – Neumaier 11:9, 9:11, 8:11, 11:7, 11:8; Keller – Schaufler 11:5, 9:11, 13:11, 4:11, 11:9; Rukletsov – Zeimys 11:8, 11:4, 13:15, 11:4; Köhler – Happek 9:11, 10:12, 11:9, 10:12; Becker – Schaufler 9:11, 8:11, 11:7, 4:11; Keller – Neumaier 11:8, 12:10, 9:11, 4:11, 9:11.