Schlagt doch zu!

Miriam Schmidt

Von Miriam Schmidt (dpa)

Mo, 20. August 2012

Panorama

Im White Collar Club in Hamburg legen Büromenschen nach Feierabend die Krawatte ab und steigen in den Boxring – um Stress abzubauen und fit zu bleiben.

HAMBURG. Boxen galt lange als Sport der Arbeiterklasse. Ein Manager im Ring – das war kaum vorstellbar. Doch das Image hat sich gewandelt, viele ältere und gut ausgebildete Menschen entdecken den Sport. Sie können im Ring auch für ihren Beruf lernen.

Peter Leutens rechte Faust landet mitten im Gesicht von Danny Pirnak. Der dicke Boxhandschuh und der Gesichtsschutz federn die Wucht des Schlages ab. Pirnak tänzelt hin und her und weicht dem nächsten Schlag aus. Dann landet er einen Treffer. "Es hat zu Anfang schon Überwindung gekostet, dem anderen mutwillig ins Gesicht zu schlagen", sagt der 26-Jährige. "Aber man gewöhnt sich dran."

Pirnak und Leuten trainieren im White Collar Boxing Club (WCBC) in Hamburg, einem Boxclub für Manager und Geschäftsleute. Pirnak arbeitet in einer Marketingagentur, Leuten ist Journalist. Im WCBC treffen sie auf Gleichgesinnte.

Es trainieren Manager und Lehrer gemeinsam mit Polizisten oder Krankenschwestern. "Die Leute haben alle einen ordentlichen Background", sagt Pirnak. "Hier ...

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