Schnell mal Tanken in Kehl geht nicht

Bärbel Nückles und Heinz Siebold

Von Bärbel Nückles & Heinz Siebold

Di, 17. März 2020

Ortenaukreis

BZ-Plus Die Grenzkontrollen auf deutscher Seite sind intensiviert worden / Ab diesen Dienstag braucht es Passierscheine für Grenzübertritt.

STRASSBURG/KEHL/NEURIED. Die unaufhaltsam steigende Zahl der Corona-Infektionen auf beiden Seiten des Grenzgebiets hat die deutschen Behörden zu einer faktischen Schließung der Grenzen zu Frankreich veranlasst. Pendler und der Lieferverkehr dürfen seit heute früh jedoch nach wie vor nach Deutschland einreisen. Auf französischer Seite fanden am Montagmorgen bislang keine Kontrollen statt.

Ein paar Sorglose sitzen in der Kneipe am Kehler Bahnhof am Tresen. Die Bäckerei nebenan serviert ausschließlich an der frischen Luft Kaffee und Croissant. Das sieht nach Normalität aus, ist jedoch das genaue Gegenteil. An Wochentagen rauschen tausende Autos und Lkw über die B 28 Richtung Straßburg und genauso viele strömen von Straßburg aus nach Baden-Württemberg. "Heute um Punkt 8 Uhr haben wir mit systematischen Kontrollen begonnen", erklärt Dieter Hutt, Sprecher der Bundespolizei aus Offenburg. Am Wochenende fiel die Entscheidung im Berliner Innenministerium. Der Grenzverkehr soll drastisch ...

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