Auf Luftschiffe zu schießen ist verboten

André Hönig

Von André Hönig

Do, 31. Juli 2014

Schopfheim

100 JAHRE ERSTER WELTKRIEG: Wie die Stadt Schopfheim und ihre Bewohner ab dem 31. Juli die Ereignisse der ersten Kriegswoche erlebten.

SCHOPFHEIM. Freitag, 31. Juli 1914, 14 Uhr: Im Schopfheimer Bezirksamt klingelt das Telefon. Die Nachricht: Der Kriegszustand ist verhängt. Was sich ab diesem Moment in der ersten Kriegswoche in Schopfheim ereignete, darauf wird in der aktuellen Sonderausstellung des städtischen Museums "Mit Glanz und Gloria – Erinnerungskultur im Deutschen Kaiserreich" detailliert eingegangen. Hier eine Zusammenfassung.

Donnerstag, 30. Juli 1914: In Schopfheimer Zeitungen ist zu lesen, dass im Deutschen Reich Läden geplündert worden seien von Menschen, die sich aus Furcht vor einem Krieg mit Lebensmitteln eindecken wollten.

Freitag, 31. Juli 1914: Gegen 14 Uhr kommt die Meldung vom Kriegszustand. "Die Nachricht ging wie ein Lauffeuer durch die Stadt", ist in Zeitungsberichten zu lesen. Scharenweise versammeln sich Menschen vor der Buchdruckerei Uehlin, um die dort am Haus angeschlagene Bekanntmachung des Generalkommandos des 14. Armeekorps und des Großherzoglichen Ministerium des Inneren zu lesen. Berichtet wird von "Aufregung und Austausch von Meinungen über die Ungewissheit der letzten Tage, die Mobilmachungen im Westen und Osten und der drohenden Kriegsgefahr." In den Zeitungen ist an diesem Tag ...

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