Corona-Regelbetrieb

Schulen rund um Freiburg rüsten sich für Schulstart während der Pandemie

Manfred Frietsch, Jannik Jürgens, Markus Zimmermann, Gabriele Fässler, Sebastian Krüger

Von Manfred Frietsch, Jannik Jürgens, Markus Zimmermann, Gabriele Fässler & Sebastian Krüger

Sa, 12. September 2020 um 15:01 Uhr

Merzhausen

BZ-Plus Ab Montag sollen alle Schülerinnen und Schüler wieder in den Unterricht – und müssen dort diverse Hygieneregeln beachten. Die BZ hat sich in Schulen im Breisgau und im Dreisamtal umgehört.

Ehrenkirchen
Die Sicherheit der Schüler habe oberste Priorität, sagt Gerd Günther, Rektor der Jengerschule. Doch er sagt auch: "Es wird eine große Herausforderung, die Hygieneregeln einzuhalten." Dass sich alle Regeln hundertprozentig befolgen lassen, glaube er nicht. Denn die Klassen würden voll, und es ließe sich nicht vermeiden, dass die Schüler im Gang miteinander in Kontakt kämen. Auch wenn dort Maskenpflicht gelte.
Und: "Wie stark gelüftet wird, wenn es kalt wird, wird sich zeigen." Die Skepsis der Lehrergewerkschaft, dass Stoßlüften wegen der Bauweise der Klassenzimmer schwierig bis unmöglich werde, teilt Günther. Auch in Ehrenkirchen seien die Fenster der Klassenzimmer bloß auf einer Seite des Raumes. Und dass alle Schüler die schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten am Montag dabei haben werden, bezweifelt Günther. Nach Hause schicken wolle er deshalb aber niemanden. Der Schulträger, die Gemeinde Ehrenkirchen, verhalte sich vorbildlich, sagt Günther. Eine große Maskenlieferung sei eingetroffen, Seife und Desinfektionsmittel stünden ausreichend zur Verfügung. Außerdem werde öfter gereinigt als in normalen Zeiten.
Sorgen macht sich Günther, dass einzelne Standorte der Schule möglicherweise geschlossen werden könnten, wenn Corona-Fälle aufträten. "Das würde ich gerne vermeiden", sagt der Rektor.
Merzhausen
Die Rektorin der Hexentalschule, Claudia Hoch, fühlt sich gut vorbereitet auf den Schulstart. Mit einem neuen Konzept sollen die Vorgaben eingehalten werden. Die Schule bildet Klassen-Cluster mit jeweils 45 Kindern und schickt diese gestaffelt in die Pause. Auf dem Pausenhof werden den Clustern bestimmte Bereiche zugewiesen, die dann gewechselt werden, denn nicht jede Ecke sei gleich attraktiv. Damit habe man schon vor den Sommerferien gute Erfahrungen gemacht, berichtet Hoch. Stoßlüften sei in Merzhausen möglich, denn in den Fluren könne man Oberlichter öffnen. Und auch die Fenster der Klassenräume ließen sich öffnen. "Damit können wir ein gewisses Maß an Luftzirkulation erreichen", sagt Hoch. Geöffnet werden sollen die Fenster nur unter Aufsicht. Deswegen werden die Schüler auch von den Lehrern auf dem Pausenhof abgeholt und dürfen während des Lüftens nicht allein im Raum sein.
Das Reinigungskonzept sei bereits vor den Ferien angepasst worden, so würden ...

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