Sein Schaffen ist für jeden sichtbar

Theo Weber

Von Theo Weber

Di, 14. April 2009

Schuttertal

Trauer um den Denkmalpfleger Gerhard Finkbeiner

SCHUTTERTAL. Wenn das Schuttertal im Vergleich zu anderen Gegenden heute reich gesegnet ist mit fachkundig und liebevoll renovierten Zeugnissen der bäuerlichen Vergangenheit, so ist das in erster Linie der Überzeugungsarbeit Gerhard Finkbeiners zu verdanken. Am vergangenen Mittwoch ist der ehrenamtliche Denkmalpfleger nach einem Hirnschlag im Alter von 68 Jahren gestorben.

Um als ehrenamtliche Denkmalpfleger, zu dem das Landesdenkmalamt Gerhard Finkbeiner ernannt hat, erfolgreich arbeiten zu können, braucht es eine ganze Reihe von Eigenschaften: Zielstrebigkeit, Hartnäckigkeit, Überzeugungskraft gehören dazu, vor allem aber Kompetenz. Letztere hat sich der gebürtige Lörracher, der 1964 mit seiner Frau Marlies, die er ein Jahr zuvor geheiratet hat, als Lehrer nach Schuttertal gekommen ist, in akribischer Arbeit erworben. Er hat die Familiengeschichten, die Gesichte der Bauerngeschlechter und der Höfe ebenso erforscht wie die Geschichte des Handwerks und der beginnenden Industrialisierung im Schuttertal. Zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und eine Reihe von ...

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