B31

Schwerer Unfall vor der Kronenbrücke in Freiburg – ein Toter, sechs Verletzte

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 01. Mai 2022 um 12:36 Uhr

Freiburg

Bei einem Unfall an der Kronenbrücke in der Freiburger Altstadt ist am Sonntagmorgen ein Mann gestorben. Sechs Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Die B31 stadtauswärts war gesperrt.

Bei einem schweren Unfall auf der Schreiberstraße an der Abzweigung zur Gartenstraße ist am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr ein 50 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Sechs weitere Personen wurden verletzt, vier davon schwer. Es entstand ein hoher Sachschaden. Insgesamt fünf Autos und ein Motorrad waren in den Unfall verwickelt.

Wie die Polizei mitteilt, wartete der Autofahrer an der Ampel Dreisamstraße beim Laubfrosch (Höhe Kaiserbrücke in Fahrtrichtung Westen). Als die Ampel auf Grün umgesprungen sei, habe der Mann, der allein in seinem Auto saß, in dem Tempo-30-Bereich "außergewöhnlich schnell" beschleunigt.

Laut Polizei kollidierte sein Wagen daraufhin mit einem vorausfahrenden Fahrzeug sowie mehreren Fahrzeugen, die an der nächsten Kreuzung vorne auf der Schreiberstraße an der Ampel vor der Kronenbrücke warteten. Der Wagen des 50-Jährigen kam seitwärts zum Liegen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Unfallursache sei derzeit noch völlig unklar, so die Polizei.

Feuerwehr muss Person aus Wagen schneiden

Neben dem Toten meldete die Polizei sechs Verletzte, darunter vier Schwerverletzte. Sie wurden in umliegende Kliniken gebracht. Wie die Polizei in ihrer Mitteilung schreibt, musste die Feuerwehr eine Person aus ihrem Wagen schneiden. Ein Großaufgebot des Rettungsdienstes kümmerte sich um die Erstversorgung der Verletzten. Der Rettungsdienst war mit 20 Helferinnen und Helfern sowie einem Dutzend Fahrzeugen vor Ort. Alarmiert worden waren auch drei Notärzte.

B31 in Richtung Westen vollständig gesperrt

Aufgrund des schweren Unfalls ist die B31 in Fahrtrichtung Westen derzeit vollständig blockiert. Die Polizei vermutet, dass sie die Sperrung bis etwa 13.30 Uhr aufrecht erhalten muss. Sie ist nach eigenen Angaben mit vielen Kräften vor Ort, um den Verkehr örtlich umleiten zu können und die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Fahrzeuge bewerkstelligen zu können.

Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar. Die Beamten gehen jedoch von einem sechsstelligen Betrag aus. Auch ein Stromverteilerkasten wurde demnach bei dem Unfall beschädigt. Ein Notdienst des zuständigen Versorgungsunternehmens sei vor Ort, so die Polizei. Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen beauftragt, um den Unfallhergang zu rekonstruieren, der aktuell noch viele Rätsel aufgibt.