Servus, Niki

Elmar Brümmer

Von Elmar Brümmer

Mi, 22. Mai 2019

Motorsport

BZ-Plus Immer am Limit, immer leidenschaftlich, immer deutlich – der ehemalige Rennfahrer Lauda war eine Legende des Motorsports.

Still stehen. Das ist so gegen alles, was Andreas Nikolas Lauda je gelebt hat. Ständig in Bewegung, meistens am Limit. Mit ganzem Herzen, größtmöglicher Konsequenz und voller Leidenschaft. Bis zum Herzstillstand am Montag. Vom Tod gezeichnet war er seit Jahrzehnten, seit dem Feuerunfall 1976 auf dem Nürburgring. "So siehst du halt aus, wenn du 50 Sekunden im Feuer hockst", kommentierte der Wiener die Verbrennungen an Kopf und Körper mit Schmäh in eigener Sache. Lauda war ein Extremist.

Nicht nur sein Herz, sondern die ganze Rennwelt steht still – in der Woche vor dem Großen Preis von Monaco. Insbesondere natürlich die von Mercedes, seiner zweiten Heimat nach Ferrari. Motorsportchef Toto Wolff, sein kongenialer Partner seit 2013, zeigt sich schwer mitgenommen: "Niki wird immer eine der größten Legenden unseres Sports bleiben. Er verkörperte Heldentum, Menschlichkeit und Aufrichtigkeit auf und abseits der Strecke." Wolff, ebenfalls zutiefst Wiener, würdigt Art und Charakter Laudas: "Er hinterlässt eine tiefe Lücke in der Formel 1. Wir haben nicht nur einen Helden verloren, der das wohl ...

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