Sicher und komfortabel

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 03. März 2021

Haus & Garten

Optimal aufeinander abgestimmte Pakete machen das Badezimmer smart.

Morgens beim Zähneputzen die Wetterkarte und die Staumeldungen abrufen, nachmittags auf dem Nachhauseweg per App für wohlige Wärme beim Duschen sorgen – auch im Badezimmer ist Digitaltechnologie längst angekommen. Interessant wird es, wenn das intelligente Bad seinen Besucher per Fingerabdruckscan erkennt und dementsprechend Wassertemperatur, Raumduft, Musik und vieles mehr individuell auf ihn einstellt.

Neben Komfort und Unterhaltung geht es aber vor allem um Energieeffizienz und Barrierefreiheit. "Das digitalisierte Bad sollte immer auch altersgerecht sein", weiß Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK). Sehr komfortabel ist beispielsweise die berührungslose Bedienung von WC, Waschbecken und Türen. Sensoren können einen Sturz in der Dusche erkennen und bei Bedarf sogar Hilfe herbeirufen. Zu haben sind auch "mitdenkende" Badezimmerspiegel mit eingebauten Bildschirmen, die beispielsweise an die Einnahme von Tabletten erinnern.

Wer ein Badezimmer sanieren oder barrierefrei umgestalten lassen möchte, sollte die neuen Assistenzsysteme gleich mit integrieren lassen. Bauherren von neuen Eigenheimen, die damit noch warten möchten, sind gut beraten, zumindest die notwendigen Stromanschlüsse schon mal verlegen zu lassen. Den Einbau smarter Technologie für ein barrierefreies Bad unterstützt die staatliche KfW-Bank mit speziellen Förderprogrammen.