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Interview

Sick-Chefs: "Industrie 4.0 gibt uns Rückenwind"

Beim südbadischen Sensorhersteller Sick ist man überzeugt, dass die Herausforderungen angesichts cleverer Software und riesigen Datenmengen zu meistern sind. Ein BZ-Interview mit Chef Robert Bauer und Finanzvorstand Markus Vatter.

  • Produktion bei Sick Foto: SICK

BZ: Herr Bauer, Herr Vatter, jeder führende deutsche Wirtschaftsvertreter spricht in seinen Reden von Industrie 4.0, der digitalen Fabrik, der zunehmenden Bedeutung von Sensoren und den Möglichkeiten, die in der Nutzung riesiger Datenmengen liegen. Welche Auswirkungen hat dies auf das Sick-Geschäft?
Bauer: Wir sind ja seit Jahren in der Industrieautomation tätig. Industrie 4.0 ist hier der nächste Schritt. Er beruht auf mehreren Entwicklungen. Die Sensoren verfügen über eine verbesserte Wahrnehmung, sie können zum Beispiel Bilder klarer erfassen. Die gewonnenen Informationen können dank neuer Techniken schneller weitergegeben werden. Mit ausgeklügelter Software lassen sich die vielen Daten dann gut analysieren und Schlüsse daraus ziehen. Im Mittelpunkt von Industrie 4.0 steht also die Datenverarbeitung. Sick liefert mit Sensoren die Datenquellen. Sie sind letztlich die Voraussetzung für führerlose, also autonome Maschinen und Transportsysteme in den Fabriken. Die Maschine kann selbst erkennen, ob es sich um kleine oder große Einheiten handelt, das Fahrzeug mit der 3-D-Kamera findet selbst den Weg. Niemand braucht das mehr von Hand einzustellen. Deshalb gibt Industrie 4.0 Rückenwind für unser Geschäft.

BZ: Können Sie dies anhand eines Beispiels genauer erklären?
Bauer: Unsere Produkte verfügen beispielsweise über zwei Datenbus-Systeme. Der Datenbus sorgt dafür, dass eine Information von Punkt A nach Punkt B kommt. Hierzu gibt es extrem schnelle Datenbusse, die Sensorsignale in Echtzeit an die Steuerung eines ...

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