1250 Jahre Staufen

So war’s bei der Gemarkungswanderung anlässlich von Staufens Jubiläum

Laetitia Barnick

Von Laetitia Barnick

So, 13. September 2020 um 17:34 Uhr

Staufen

Bei bestem Wetter wurde die Gemarkungswanderung am Sonntag zur Feier von Staufens 1250-Jahre-Jubiläums ein voller Erfolg.

Besser hätten die Voraussetzungen für einen Wandertag kaum sein können: Am Sonntag herrschte herrliches mildes Spätsommerwetter mit einem blitzblauen Himmel. Dementsprechend wurde der bis ins Detail organisierte Gemarkungswandertag anlässlich des 1250-Jahre-Jubiläums von Staufen auch ein voller Erfolg – sowohl für die Macher als auch für die Wanderer.

An den alten Grenzsteinen der  Staufener, Grunerner und Wettelbrunner Gemarkung in unterschiedlich schwierigen Routen entlang zu wandern, lautete das Motto, wobei als Start- und Zielpunkt der Gesamtwanderung der alte Sportplatz in Staufen im Gewerbegebiet Gaisgraben fungierte. Für jeden, der mitmachen wollte, war nicht nur die Route, sondern auch der Zeitpunkt des Starts frei wählbar.

Aus drei verschiedenen Strecken konnte man seine Tour entweder aussuchen oder auch kombinieren: Der neun Kilometer lange Familien-Weg beginnend bei der Löffler-Strauße in Wettelbrunn, die 16 Kilometer-Katzenstuhl-Tour und der 14 Kilometer lange Etzenbacherhöhe-Pfad.

"Ein einmaliges Erlebnis bei diesem Traumwetter"

Gegen elf Uhr trudelten deshalb auf dem Gelände bereits die ersten Rückkehrer ein, während andere erst zu ihrer Wanderung aufbrachen. Zum etwa 800 Meter hoch gelegenen Gabler Eck wollten Arno Riesterer und Tobias Reinbold wandern, wobei Arno bereits einen Teil der großen "Hero-Runde" hinter sich hatte. Mit Hin- und Rückweg würden sie etwa vier Stunden bei 20 Kilometer Strecke unterwegs sein.

Als vermutlich jüngste Teilnehmerin hat die 15 Monate alte Paulina im Sitzgestell des Wanderrucksacks ihrer Mutter Sarah Veith den Weg zur Etzenbacherhöhe und zurück bewältigt. "Teilweise hat man einen herrlichen Blick bis in die Vogesen", schwärmte Sarah Veith von der auch mal steil bergauf gehenden Strecke, die sie heute zum ersten Mal gelaufen ist.

Währenddessen brachen drei Rückkehrer, die bereits seit sieben Uhr auf den Beinen waren, zur "Family-Tour" auf und berichteten: "Ein einmaliges Erlebnis bei diesem Traumwetter, das einfach ausgekostet werden muss!"

Inzwischen brutzelten schon die ersten Würstchen auf dem Grill d von "Wolff-Event", die für das leibliche Wohl sorgten, und die Crew der Band "Fire of Soul" begann mit dem Aufbau ihres Equipments für die Live-Unterhaltung der zurückkehrenden Wanderer.