Bio-Landbau

Soja und Tofu aus Südbaden

Sigrid Umiger

Von Sigrid Umiger

Sa, 25. September 2010

Buggingen

Für die Bekämpfung des Maiswurzelbohrers müssen alle Maisbauern eine Fruchtfolge, etwa mit Soja einführen. Biolandwirte bauen schon lange Sojabohnen an, die Nachfrage ist jedoch viel größer.

MARKGRÄFLERLAND. Der Schädling Maiswurzelbohrer zieht seine Kreise. Für seine Bekämpfung müssen alle Maisbauern eine Fruchtfolge, etwa mit Soja einführen. Die entsprechende Verfügung des Landwirtschaftsamtes werde demnächst eintreffen, sagt der Kreisvorsitzende des Bauernverbandes, Hermann Ritter. Biolandwirte setzen schon lange auf Sojabohnen. Größte Anbauer im Markgräflerland sind Ulrich Zimmermann aus Heitersheim und Friedrich Ruesch aus Buggingen.

Zur Zeit sind Mähdrescher bei der Sojaernte in vollem Einsatz. Ulrich Zimmermann hat die Bohnen auf einer Fläche von 28 Hektar angebaut, Friedrich Ruesch auf 20 Hektar. Beide sind Biolandwirte und beliefern die Dachswanger Mühle Umkirch. Von dort geht das Soja an die Freiburger Firma Taifun, die daraus verschiedene Tofu-Produkte herstellt. Für Ulrich Zimmermann schließt sich ein Kreis. Er kauft sein Soja als Tofu von Taifun zurück und verkauft es in seinem Naturkostladen "Löwenzahn" in Müllheim. So bleibt alles in der Region, vom Anbau bis zum Verbraucher. Taifun verarbeite mit ...

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