Kommentar

Spendenstreit um Notre-Dame: Das Gespür für das Gemeinsame kommt abhanden

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Di, 23. April 2019 um 22:03 Uhr

Kommentare

BZ-Plus Es ist verblüffend, mit welcher Vehemenz seit Tagen über Sinn und Unsinn von Spenden für Notre-Dame de Paris gestritten wird. Haben die Besserwisser dieser Welt nichts Vernünftigeres zu tun?

Ja, es gibt Wichtigeres als den Wiederaufbau einer alten Kirche. Und nein, es hätte nicht die Anschläge von Sri Lanka mit mehr als 350 Toten gebraucht, um das unsereinem vor Augen zu führen. Umso verblüffender ist, mit welcher Vehemenz seit Tagen über Sinn und Unsinn von Spenden für Notre-Dame de Paris gestritten wird. Die vom Feuer verwüstete Kathedrale, fraglos eines der bedeutendsten Gotteshäuser der Christenheit und nebenbei weltberühmte Anlaufstelle für Touristen, soll in altem (oder auch neuem) Glanz wiedererstehen – zumindest das scheint konsensfähig zu sein. Aber wer dafür bezahlen soll beziehungsweise darf, ...

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