Spendensumme verdoppelt sich

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 01. Dezember 2020

Emmendingen

Stiftung Brücke kann Angebote trotz Corona aufrecht erhalten.

(BZ). Der Kalender 2021 der Stiftung Brücke soll weiter dabei helfen, Bildungsarbeit in Afrika und Asien auch über die Corona-Zeiten hinweg zu sichern. Damit will die Einrichtung weiterhin Menschen in Notlagen unterstützen.

"Wir sind beeindruckt und zutiefst dankbar für die Großzügigkeit und das Vertrauen der von uns angesprochenen Menschen. Mit fast 120 000 Euro haben sie 2020 doppelt so viel gespendet wie im Vorjahr", wird Bettina Mühlen-Haas vom Vorstand in einer Pressemitteilung zitiert. Das größte Einzelprojekt war mit rund 60 000 Euro der Kauf und Ausbau eines Geländes mit Wohngebäude in Ouahigouya. Dies war notwendig geworden, um Schülerinnen aus dem Wohnheim der Stiftung im Norden Burkina Fasos vor Terrorangriffen in Sicherheit zu bringen.

In Harare, Simbabwe, sei die Bildungsarbeit über einen Corona-Lockdown gerettet worden. Zahlreiche Spenden sicherten während dieser Zeit den Fortbestand der Schule mit sechs Lehrerinnen und zwei Angestellten. Zudem erhielten die Familien der 160 Schülerinnen und Schüler Unterstützung in Form von Lebensmitteln. Im Oktober wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen, inklusive der täglichen Essensausgabe. Dank der Spenden könne dies bis zum Jahresende kostenlos angeboten werden.

Die Projekte in Bangladesch seien besonders von den Folgen des Corona-Lock-downs betroffen, da in den großen Städten bis heute die Verdienstmöglichkeiten für Näherinnen oder Tagelöhnerinnen wegfallen. Stiftung Brücke half mit der Lieferung von Reis und anderen Nahrungsmitteln über die schlimmste Zeit hinweg. Danach konzentrierte sich die Arbeit auf die Ausbildungsgänge als Näherinnen, in der Schreinerei und auf Maßnahmen, die Einkommen schaffen, zum Beispiel Gemüseanbau, Nutztierhaltung und Aufbau kleiner Geschäfte.

Weitere Informationen unter http://www.stiftung-bruecke.de oder Tel. 07641/55532.