Freiburger Wissenschaftsmarkt

Spitzenmedizin heute und morgen

Mo, 17. Mai 2021 um 10:41 Uhr

Anzeige Das Universitätsklinikum Freiburg und die Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beteiligen sich am Wissenschaftsmarkt mit Themen wie Psychische Folgen von Corona, die Zukunft der Chirurgie und personalisierte Krebsmedizin.

Wie wichtig Gesundheit ist, war wohl noch nie so offensichtlich wie derzeit. Als Maximalversorger mit mehr als 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Universitätsklinikum Freiburg zu den größten Universitätskliniken in Deutschland und bietet Patienten umfassende Hilfe bei medizinischen Fragen. Dabei greifen Forschung, Lehre und Patientenversorgung durch das Universitätsklinikum und die Medizinische Fakultät Hand in Hand. Einblicke in einige spannende Themen und Entwicklungen erhalten Besucher auf dem diesjährigen virtuellen Wissenschaftsmarkt.

Die zielgerichtete Krebstherapie ist auf dem Vormarsch
Rund 500.000 Menschen erhalten jährlich die Diagnose Krebs. In den letzten Jahren hat sich in der Krebsmedizin ein enormer Wandel vollzogen, mit großen Vorteilen für die Patienten. So werden Therapien mittlerweile häufig ganz spezifisch auf genetische Eigenschaften des Tumors zugeschnitten und dessen Schwachstellen gezielt ausgenutzt. Moderne Immuntherapien haben oftmals die klassische Chemotherapie als zentrale Behandlung abgelöst. Mit neuesten bildgebenden Verfahren und Operationsrobotern können Eingriffe millimetergenau geplant und vorgenommen werden.

Forschung und neueste Technologien für die beste Behandlung
In vielen anderen Bereichen am Universitätsklinikum Freiburg wie der Herzmedizin werden innovative Therapien etabliert und angeboten. So wurde kürzlich der weltweit modernste Operationsroboter für minimalinvasive Eingriffe am Herzen eingeweiht. Mit ihm lassen sich Engstellen am Herzen noch schonender und präziser als bisher behandeln – ein wichtiger Beitrag, um Herzinfarkte zu verhindern.

Die Narben von Corona heilen
Auch wenn die Corona-Pandemie mit dem Fortschreiten der Impfungen mehr und mehr ihren Schrecken verliert: Die Ausnahmesituation hat bei vielen Menschen nachhaltig seelische Narben hinterlassen. Das gilt insbesondere für Kinder und für Menschen, die ohnehin psychisch belastet waren und sind. Wie Betroffene (Selbst-)Hilfe finden, erörtern Referentinnen und Referenten des Universitätsklinikums Freiburg und der Medizinischen Fakultät in der Vortragsreihe "Corona-Krise und psychische Gesundheit", unter anderem zum Unterschied zwischen gesunder Angst und krankhafter Panik sowie zur Entstehung depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter und deren Behandlung.

In vielen weiteren Beiträgen erfahren die Besucher des Wissenschaftsmarkts Spannendes zur Darmspiegelung, zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin, zu Projekten für mehr Beweglichkeit im Alter und zur einfachen Möglichkeit per Stammzellspende Lebensretter zu werden.
Schauen Sie vom 7. bis 26. Juni vorbei unter www.freiburger-wissenschaftsmarkt.de