Pause für Strahlmeier

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 29. November 2019

Schwenningen Wild Wings

Wild Wings heute in Ingolstadt, am Sonntag kommt Krefeld.

VILLINGEN-SCHWENNINGEN. Die Schwenninger Wild Wings gastieren heute, Freitag, 19.30 Uhr, beim ERC Ingolstadt. Am Sonntag, 16.30 Uhr, erwarten die Schwenninger den Tabellenzwölften Krefeld in der Helios-Arena. Das erste Saisonspiel der DEL am 13. September endete für die Schwenninger mit einer 4:10-Heimpleite. Nach dem ersten Drittel hieß es 0:5. Gegner damals war der ERC Ingolstadt. Die Wild Wings spielten seinerzeit zum Saisonstart vogelwild. Sehr viel kompakter sahen da die jüngsten Auftritte der Schwenninger bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen beim Spitzenreiter München und dem 2:0-Heimerfolg gegen Straubing aus.

"Wir haben gutes Eishockey gezeigt. Wir werden in derselben Aufstellung wie am vergangenen Wochenende spielen", sagt Trainer Paul Thompson. Mit einer Ausnahme: In Ingolstadt steht heute überraschend Ilya Sharipov und nicht Dustin Strahlmeier im Tor, der gegen Straubing seinen ersten "Shut-Out" in dieser Saison feierte. "Dustin hat in den vergangenen zwei Spielen stark gehalten. Ilya hat seit acht Wochen nicht mehr gespielt. Er hat gut trainiert und hat sich den Einsatz verdient", begründet Thompson seinen nicht ungefährlichen Schachzug, "Strahlie" eine Pause zu gönnen. Bis auf den Langzeitverletzten Simon Danner sind alle Spieler fit. Auch der schwedische Angreifer Andreas Thuresson ist wieder gesund, bleibt heute aber als überzähliger Ausländer zu Hause. " Wir haben jetzt auch auf der Ausländerposition Konkurrenzkampf, das ist gut so", sagt der Schwenninger Übungsleiter.

Die beiden kanadischen Neuzugänge Colby Robak und Jordan Caron haben gut eingeschlagen und laufen auch am Wochenende auf. "Sie werden noch besser werden, wenn der Jetlag verschwunden ist", ist Thompson überzeugt. Boulevard-Medien hatten jüngst über eine Beziehung zwischen Caron und der kanadischen Tennisprofispielerin Eugenie Bouchard spekuliert.

Gastgeber Ingolstadt feierte am Sonntag nach 0:3-Rückstand noch einen 6:4-Heimerfolg gegen München und ist mit 32 Punkten aus 21 Spielen Tabellensiebter. In Überzahl sind Ingolstadt und Schwenningen ähnlich stark. Die Panther kommen auf eine Erfolgsquote von 23,5 Prozent und liegen damit auf Rang zwei, die Schwäne sind mit 23,1 Prozent Dritter. Mit 26,1 Prozent zeigen die Straubinger das beste Powerplay der Liga.