Kritik an vier Vereinen

dpa

Von dpa

Do, 12. November 2020

1. Bundesliga

Bayern-Boss Rummenigge nach Sitzung in Frankfurt.

Karl-Heinz Rummenigge hat nach dem "G15"-Gipfeltreffen im Profifußball die vier nicht geladenen Clubs kritisiert. "Wir haben ausdrücklich beschlossen, dass der Kompetenzbereich beim DFL-Präsidium liegt. Ich glaube, wir sind gut beraten, keine Impulspapiere durch die Republik zu schicken, was bei anderen Clubs passiert ist", sagte der Boss des FC Bayern München mit Blick auf das Vorgehen der vier Erstligisten FSV Mainz 05, VfB Stuttgart, Arminia Bielefeld und FC Augsburg sowie von zehn Zweitligisten. Diese hatten sich für einen neuen Verteilerschlüssel bei der künftigen Verteilung der TV-Gelder ausgesprochen. Damit haben sie sich aus Rummenigges Sicht in der Solidargemeinschaft DFL in diesem Punkt separiert. "Wir schließen die Tür nicht für die Vereine, die heute nicht teilgenommen haben – und wir nehmen auch nicht in Anspruch, die exklusive Stimme im deutschen Fußball zu sein." Erst einmal seien keine weiteren Treffen geplant. Man wolle "in Ruhe die Entscheidungen des DFL-Präsidiums im Dezember und den neuen Verteilerschlüssel abwarten", sagte Rummenigge mit Blick auf die Verteilung der TV-Gelder ab der Spielzeit 2021/2022. Normalerweise beraten sich die Erst- und Zweitligisten in kompletter Besetzung bei ihren DFL-Mitgliederversammlungen.