Nationalelf

Wie Mesut Özil vom scheuen Genie zum Ankläger wurde

Frank Hellmann

Von Frank Hellmann

Sa, 28. Juli 2018 um 12:39 Uhr

Nationalelf

BZ-Plus Ob Mesut Özil manchmal an die Zeit zurückdenkt, als seine Karriere Fahrt aufnahm? Innerhalb von zehn Jahren wurde er vom scheuen Zeitgenossen zum Ankläger. Wer steckt hinter dieser Verwandlung?

Es geschah am letzten Tag der Winter-Transferperiode 2008, dass ein beim FC Schalke 04 wegen gescheiterter Vertragsgespräche in Ungnade gefallenes Talent zum SV Werder wechselte.

Sein Aufstieg zum Nationalspieler, Weltmeister und Weltstar begann in Bremen, wo die Umgebung die Entwicklung eines sensiblen Feingeistes begünstigte. Da war ein Bundesligist, der sich damals fast auf Augenhöhe mit dem FC Bayern bewegte, weil Trainer Thomas Schaaf und Manager Klaus Allofs einen passablen Gegenentwurf zum gnadenlosen Verdrängungswettbewerb an der Säbener Straße erschaffen hatten: Die Werder-Familie garantierte sensiblen Hochbegabten eine besonders einfühlsame Förderung.

Der scheue Zaungast
Der zierliche Jungprofi behandelte das Spielgerät bald so kunstvoll, dass dem Publikum im Weserstadion die Münder offen standen. Seine fast körperlose Spielweise passte zum schüchternen Naturell eines Sohnes ...

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