Bonndorf gewinnt das Derby der Zweitliga-Keglerinnen

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Von ali & Jürgen Ruoff

Di, 29. Oktober 2019

Kegeln

Andrea Cosic kehrt als Andrea Schneider auf die Bahn zurück / Beste Hölzlebrucker Keglerin ist Ayleen Kaltenbach mit 612 Kegeln.

BONNDORF (ali/off). SKV Bonndorf – KSV Hölzlebruck 7:1-Punkte (3312:3235-Mannschaftskegel). Überraschung, Überraschung: Andrea Cosic, die ihre Laufbahn in der vergangenen Saison beendet hatte, kehrte im Zweitliga-Derby der Keglerinnen gegen den KSV Hölzlebruck als Andrea Schneider für den SKV Bonndorf zurück auf die Bahn. Dass sie nichts verlernt hat, demonstrierte sie mit 552 abgeräumten Kegeln und einem Mannschaftspunkt. Lediglich Selina Gampp (555) verlor ihr Duell gegen die großartig aufspielende Hölzlebruckerin Ayleen Kaltenbach, die 612 Kegel abräumte, ansonsten triumphierten durchweg die Bonndorferinnen: Jeanette Bachert mit 545 Kegeln gegen Jessica Eckert (495), Birgit Eder mit 551 Kegeln gegen Claudia Reichmann (521), Jana-Sophie Bachert mit 539 Holz gegen Lieselotte Eckert (519) und Bettina Helmle mit 570 Zählern gegen Alisa Reichmann (549). Hinzu kamen zwei Mannschaftspunkte für die höhere Gesamtkegelzahl (3312:3235). "Leider wurden wir für unsere guten Leistungen im Derby nicht belohnt. Besonders stolz sind wir aber trotzdem auf Ayleen Kaltenbach und ihr tolles Ergebnis", sagte die Hölzlebrucker Keglerin Nicole Langenbacher.

KSC Önsbach – KSV Hölzlebruck 6:2 (3505:3451). Die Zweitligakegler des KSV Hölzlebruck verloren das Kellerduell beim KSC Önsbach und fielen aufgrund der Niederlage auf den letzten Tabellenplatz zurück. Das Starttrio mit Jan Grießhaber, Kevin Raißer und Andreas Ketterer erspielte zwar ein Plus von 16 Kegeln, doch das Önsbacher Schlusstrio setzte zur Aufholjagd gegen die Hölzlebrucker Marc Grießhaber, Martin Reichmann und Franz Aigner an. Bis 30 Wurf vor Schluss war der Wettkampf offen. Durch die guten Schlussbahnen rissen die Önsbacher Kegler den Sieg an sich. "Einmal mehr kehren wir ohne Punkte aus Önsbach zurück. Doch dieses Spiel verlief deutlich spannender als die Duelle in den letzten Jahren. Bis 30 Wurf vor Schluss war noch alles möglich, doch die Akteure der Heimmannschaft zeigten im letzten Durchgang noch einmal eindrucksvoll ihr Können. Mit unseren Leistungen können wir jedoch positiv in die nächsten Spiele gehen", sagte KSV-Kegler Andreas Ketterer.

Beste Hölzlebrucker waren Martin Reichmann mit 614 abgeräumten Kegeln und Andreas Ketterer (600), die sich beide einen Mannschaftspunkt sicherten. Weiter spielten Kevin Raißer (587), Franz Aigner (579), Jan Grießhaber (546) und Marc Grießhaber (525).

KSC Wehr-Öflingen – SKV Bonndorf 7:1 (3221:2941). In der Verbandsliga kassierten die Bonndorfer Kegler nach einer durchwachsenen Mannschaftsleistung im Gasthaus Säge beim KSC Wehr-Öflingen eine klare 1:7-Niederlage. Lediglich Julian Bachert konnte sich mit 556 zu Fall gebrachten Kegeln seiner Bonndorfer Mannschaft einen Punkt sichern. Weiter gingen für den SKV Bonndorf auf die Bahn: Stefan Dornfeld (482), Bastian Gantert (506), Patrick Schwenniner (424), Wolfgang Morath (467) und Jürgen Bachert (506).

Germania Winzeln – KSV Hölzle bruck II 6:2 (3109: 2873). "Leider konnten wir in Winzeln nicht punkten, da unser Gegner eine geschlossenere Mannschaftsleistung bot", sagte KSV-Keglerin Renate Weidinger (436) nach der Verbandsliga-Niederlage in Winzeln. Das Frauenteam der Germania ist nach dem Sieg weiter verlustpunktfrei, während der KSV Hölzlebruck aufgrund der mehr ausgetragenen Wettkämpfe nach wie vor Tabellenführer ist. Meike Jaschke (512) und Petra Braun (524) punkteten für Hölzlebruck. Weiter spielten für den KSV Erika Feser (432), Helga Langenbacher/Ayleen Kaltenbach (484) und Ilse Krügel (485).

KSC Dittishausen – FA Heros Freiburg 5:3 (3148:3125). Der KSC Dittishausen hatte in der Linde in Oberbränd mit dem Landesliga-B-Schlusslicht aus Freiburg mehr Mühe als erwartet. Der Dittishausener Alexander Maier räumte 525 Kegel ab und sicherte seiner Mannschaft einen Punkt. Gleiches gelang auch Patrick Scheer (545) und Manuel Kuttruff (554). Für Dittishausen gingen des Weiteren Oliver Schneider (528), Günter Ragg (500) und Günter Baumann (496) auf die Bahn. Hinzu kamen zwei Punkte für die höhere Gesamtkegelzahl.