SPORTVORSCHAU

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Fr, 22. Januar 2021

EHC Freiburg

BASKETBALL

Eisvögel reisen dreimal

Auf Reisen soll bekanntlich in diesem Winter Corona-bedingt verzichtet werden, wenn es irgendwie möglich ist. Das sehen auch die Erstliga-Basketballerinnen des USC Freiburg so. Doch weil die Liga keine Pause macht, haben die Eisvögel mit Topscorerin Daneesha Provo keine andere Wahl: In den nächsten sechs Tagen sind sie dreimal auf Tour. An diesem Freitag (19.30 Uhr) spielen sie in Heidelberg, am Sonntag (16 Uhr) in Wasserburg und am kommenden Mittwoch (18 Uhr) in Saarlouis. In dieser Saison, in der so viel anders ist, schlägt eben auch der Spielplan Kapriolen – und englische Wochen werden eingestreut. Das geht an die Substanz, vor allem bei Teams wie dem USC Freiburg, das zu drei Vierteln aus Halbprofis besteht. Dennoch schlagen sich die Eisvögel in dieser Saison mehr als beachtlich. Sie gewannen sieben ihrer bislang zwölf Punktspiele, darunter die Vorrundenpartien gegen Heidelberg (101:79) und jüngst Saarlouis (84:66). Spielmacherin Pauline Mayer wird nach ihrer Sprunggelenkverletzung an diesem Wochenende noch fehlen. Die Eisvögel rangieren auf Platz fünf der Tabelle, Heidelberg steht auf dem letzten zwölften Platz, Wasserburg ist Zweiter, der TV Saarlouis Vorletzter.EISHOCKEY

EHC empfängt Frankfurt

Die überraschende 3:4-Heimniederlage gegen die Eispiraten Crimmitschau am vergangenen Sonntag hat den Eishockey-Profis vom EHC Freiburg weh getan. Wiedergutmachung ist somit angesagt beim heutigen Auftritt in der Echte-Helden Arena, 19.30 Uhr, live im Internet auf Sprade.TV, gegen die Löwen Frankfurt. Die inzwischen von Sportdirektor Franz-David Fritzmeier gecoachten Löwen galten zu Saisonbeginn als Meisterschaftsanwärter in der DEL 2. Doch die Corona-Pandemie hat die Frankfurter bislang arg gebeutelt: Aufgrund von Quarantänemaßnahmen konnten die Hessen erst 16 Spiele absolviert und liegen derzeit nur auf Rang zwölf. Am Dienstag traten die Löwen in Kaufbeuren in diesem Kalenderjahr zum ersten Mal an, trotz einer guten Leistung verlor das Team um Topscorer Sebastian Collberg mit 4:5 nach Verlängerung. Die Offensivfreude der Frankfurter, die im Allgäu in Stephen MacAulay einen zweifachen Torschützen in ihren Reihen hatten, ist jedoch eine Warnung für das Freiburger Team um Trainer Peter Russell, bei dem im letzten Heimspiel Hagen Kaisler, Jake Ustorf und Luca Trinkberger fehlten. Nach der Rückkehr von Stürmer Luis Ludin nach Österreich muss zudem mit der Abwesenheit des Schwenninger Förderlizenzspielers Cedric Schiemenz gerechnet werden, der für seinen Stammverein auflaufen soll. Im bisher einzigen Saisonspiel zwischen den Wölfen und den Löwen, gewannen die Hessen mit 5:4 nach Penaltyschießen.