Euthanasie

St. Josefshaus in Herten erinnert an 345 Opfer des Nationalsozialismus

Rolf Reißmann

Von Rolf Reißmann

Di, 28. Januar 2020 um 17:34 Uhr

Rheinfelden

BZ-Plus 1940 wurden insgesamt 345 Bewohner des St. Josefshaus deportiert. Nach und nach wurden sie ermordet. An das Schicksal dieser Menschen wurde in einem Gottesdienst gedacht.

Gewaltig, aufwühlend, gegen Ende aber beruhigend und ausgleichend erklang das Orgelintro, mit dem am Sonntag der Gedenkgottesdienst im St. Josefshaus begann. Christoph Dürdoth gestaltete eine auf das Thema einstimmende Improvisation auf der Orgel. Wie alljährlich Ende Januar gedachten Bewohner, Mitarbeiter und viele Gäste der Deportation und Ermordung von 345 Behinderten Anfang der 1940er Jahre durch die Nationalsozialisten.
Ermordung von 345 Bewohnern
Im zweiten Halbjahr 1940 deportierte das nationalsozialistische Regime insgesamt 345 Bewohner des St. Josefshauses. Mit fünf Transporten wurden Männer, Frauen und Kinder aus Herten nach Grafeneck auf die Schwäbische Alb gebracht ...

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