Korruptionsverdacht

Staatssekretär Gundolf Fleischer kommt Entmachtung zuvor

Stefan Hupka und Bettina Wieselmann

Von Stefan Hupka & Bettina Wieselmann

Fr, 12. Februar 2010 um 06:48 Uhr

Südwest

Der Druck ist zu groß geworden: Der unter Korruptionsverdacht stehende Gundolf Fleischer tritt als Staatssekretär zurück – und kommt damit seiner Entmachtung zuvor. Er zieht damit die Konsequenz aus der Kies-Affäre.

STUTTGART/FREIBURG. Gundolf Fleischer, Staatssekretär im baden-württembergischen Finanzministerium, hat seinen Posten zur Verfügung gestellt. Der CDU-Politiker zog damit nur einen Tag nach Amtsantritt des neuen Ministerpräsidenten Stefan Mappus Konsequenzen aus anhaltender Kritik im Zusammenhang mit der "Kies-Affäre". Überraschend steht ein weiteres CDU-Kabinettsmitglied aus Südbaden laut BZ-Recherchen auf der Kippe: Kultusminister Helmut Rau.

Der 66 Jahre alte Fleischer, seit 1976 Landtagsabgeordneter aus dem Breisgau, soll versucht haben, mehreren Kiesfirmen aus seinem Wahlkreis aus Dankbarkeit für Parteispenden Aufträge bei einem milliardenschweren Hochwasserbauprojekt am Oberrhein zuzuschanzen. Er selbst bestreitet einen Zusammenhang. In einem Brief an Mappus, der der ...

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