Staufen hofft auf Signal aus Berlin

Markus Donner

Von Markus Donner

Fr, 19. Juni 2009

Staufen

Bürgermeister Benitz bittet nun auch die Bundespolitik um Hilfe in Sachen Hebungsrisse / Sondenbohrungen sind stark geneigt.

STAUFEN. Die Pressekonferenzen zu den Hebungsrissen in der Staufener Altstadt sind zu einem monatlichen Ritual geworden. Gestern war wieder einmal ein Zwischenbericht fällig. Dabei gab es Hinweise über den Stand der Erkundungsbohrung hinter dem Rathaus, die inzwischen in einer Tiefe von 80 Metern angelangt ist, und die Nachricht, dass einige weitere Häuser statisch gesichert werden müssen. Bürgermeister Michael Benitz setzt den Hebel inzwischen auch bei der Bundespolitik an, allerdings gibt es auf die Intervention noch keine Reaktionen aus Berlin.

Fakt ist, dass die Hebungen in der Altstadt unverändert anhalten. Monat für Monat "wächst" Staufen nun schon seit Ende 2007 um einen Zentimeter in die Höhe. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. In der Folge sind zwischen 187 Häuser geschädigt. 42 so massiv, dass sie von einem Statiker ständig zu überprüfen sind und mit Ankern und Stützen gegen Einsturz gesichert werden müssen. Notdürftig werden viele Risse, in denen sich in einigen Fällen mühelos eine Hand versenken lässt, gekittet und mit ...

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