Lebensgefahr

Strömung und Strudel: Badeunfälle im Rhein bei Neuenburg enden glimpflich

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 12. August 2020 um 13:14 Uhr

Neuenburg

Zwei Badeunfälle am vergangenen Samstag bei Neuenburg-Grißheim haben nur durch glückliche Umstände keinen schweren Verlauf genommen.

Wie gefährlich das Baden im Rhein sein kann, zeigen zwei Vorfälle am Samstag, 8 August, im Bereich der Natorampe im Neuenburger Ortsteil Grißheim deutlich.

Wie die Polizei mitteilt, ging gegen 17 Uhr eine weibliche Person im Rhein baden. Aufgrund der starken Strömung konnte sie das Wasser nicht mehr eigenständig verlassen. Zwei weitere Personen kamen der Frau zu Hilfe, hatten aber selbst erhebliche Schwierigkeiten, wieder an Land zu kommen. Glücklicherweise konnten letztlich alle Personen den Rhein selbstständig und unverletzt verlassen.

Der zweite Vorfall ereignete sich ebenfalls am Samstag, gegen 18.55 Uhr. Hier waren zwei Personen, ein erwachsener Mann und eine Jugendliche, in einem Strudel gefangen, auch diese Personen konnten sich selbst nicht befreien. Ein Passant wollte sie retten und geriet selbst in Bedrängnis. Letztlich konnten alle drei nur mit Hilfe der alarmierten Feuerwehr aus dem Wasser gelangen. Der Mann kam vorsorglich in ein Krankenhaus, da er für einige Zeit unter Wasser war, die Jugendliche und der Passant blieben unverletzt.

In beiden Fällen konnte nur durch das schnelle Eingreifen von Passanten und die rasche Verständigung von Rettungskräften Schlimmeres verhindert werden.