Mehrweg

Neuer Pfandbecher gegen Stuttgarts Coffee-to-go-Müllberg

Martin Oversohl, dpa

Von Martin Oversohl & dpa

Mo, 07. Oktober 2019 um 16:20 Uhr

Stuttgart

Für Stuttgarts Oberbürgermeister Kuhn ist der Coffee-to-go-Becher ein Symbol für die "Ex-und-Hopp-Gesellschaft". Milliardenfach benutzt, landen sie auf dem Müll und können nicht recycelt werden. Nun will Stuttgart dem einen Riegel vorschieben. Andere Städte sind da weiter.

Kaufen, Trinken, Wegschmeißen. Hunderttausendfach greifen Kaffeetrinker in Deutschland zu - und werfen den Becher danach in den Müll. Rund 2,8 Milliarden Einwegbecher landen nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe auf diese Weise Jahr für Jahr in Deutschland im Abfall, im Gebüsch oder auf der Straße. In Stuttgart allein sind es etwa 80.000 Stück - täglich. Mit einem Pfandbecher will die Stadt gegen diese Müllflut beim schnellen Kaffee unterwegs angehen. Ähnliche Systeme verschiedener Anbieter gibt es schon in Baden-Württemberg, unter anderem in Schwäbisch Hall, Freiburg, Heidelberg und am Bodensee.

Der Einwegbecher sei "ein Symbol für eine ...

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