Freiburgs erstes energieautarkes Haus von 1992

Als Solar noch aufregend war

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mo, 05. November 2012

Südwest

Freiburgs erstes energieautarkes Haus war 1992 eine Sensation.

"Ein Sonnenaufgang am Morgen an einem hellen Wintertag bedeutet: Fenster auf und lüften, Spülmaschine und Waschmaschine mittags direkt mit Solarstrom versorgen, abends etwas länger duschen können und sich an den solar beheizten Fliesen wärmen." Es klingt nach einem ökologisch ehrgeizigen, gleichwohl etwas mühseligen Leben, liest man diesen vor knapp 20 Jahren verfassten Erfahrungsbericht. Er beschreibt den Alltag in Deutschlands erstem energieautarkem Haus.

1992 war es als praxisnahes Labor des damals von Adolf Goetzberger geleiteten Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme (ISE) im Freiburger Gewerbegebiet Haid errichtet worden – ein Einfamilienhaus als ein einziges großes Experiment, in dem alle bisher bekannten Techniken zusammengeführt werden sollten.

"Versuchskaninchen" war – wenn man diesen Ausdruck überhaupt verwenden will, denn sie hat sich freiwillig für den Einsatz gemeldet – die dreiköpfige Familie Stahl: Sie räumte ihre Wohnung im attraktiven Stadtquartier Wiehre und zog an den Christaweg im wenig wohnlichen Gewerbegebiet.

Wilhelm Stahl, ...

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