Bedenken beim Datenschutz

Morena Eckert

Von Morena Eckert

So, 28. Oktober 2018

Südwest

Der Sonntag Schulen führen digitale Klassenbücher, offizielle Verordnung fehlt allerdings bislang.

Zunehmend halten digitale Medien Einzug in den Schulalltag. In einigen Bildungsstätten wird mittlerweile auch das Klassenbuch digital geführt, so auch künftig an der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg (Kreis Waldshut). Doch ist dies wirklich eine Verbesserung des Datenschutzes? Eine Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums gibt es bislang noch nicht.

Was früher völlig normal war, wird durch die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Problem: Klassenbücher liegen unbeaufsichtigt auf den Tischen, Schüler können jederzeit Eintragungen einsehen. "Das verstößt gegen den Datenschutz", sagt Janine Regel-Zachmann, Rektorin der Laufenburger Hans-Thoma-Schule. "Das Klassenbuch darf nicht mehr offen im Klassenzimmer liegen, sondern müsste immer zurück ins Lehrerzimmer gebracht werden, und dort müsste eine Übergabe stattfinden", erklärt Regel-Zachmann.

Aber nicht nur wegen des Datenschutzes habe sie sich dazu entschlossen, das elektronische Klassenbuch dem Kollegium vorzustellen. Ein weiterer Grund sei, ...

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