Sozialstationen

Caritas und Diakonie sehen jede zweite Einrichtung vor dem Aus

Franz Schmider

Von Franz Schmider

Di, 26. März 2013 um 13:06 Uhr

Südwest

Die ambulante Versorgung von Pflegebedürftigen und Kranken im Land steht nach Überzeugung der beiden kirchlichen Sozialverbände Caritas und Diakonie auf der Kippe.

60 Prozent der Einrichtungen schreiben aktuell rote Zahlen. Werden die Leistungen nicht besser vergütet, müssten viele von ihnen geschlossen werden. "Ein großer Teil der Sozialstationen steht mit dem Rücken zur Wand und kämpft ums Überleben", erklärte Caritasdirektor Bernhard Appel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Oberkirchenrat Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden in Karlsruhe. Hintergrund des Hilferufes ist, dass in den zurückliegenden neun Jahren durch die Tariferhöhungen allein die Personalkosten um 17 Prozent gestiegen sind, die Krankenkassen und die Pflegeversicherung aber die Vergütung der gleichen Leistung nur um acht Prozent erhöht haben. Dadurch ...

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