BZ-Interview

Rüstungsgegner Grässlin: "Das sind Blutaktien"

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Mo, 05. Februar 2018 um 08:37 Uhr

Südwest

BZ Plus Der Freiburger Friedensaktivist Jürgen Grässlin und zwei Dutzend Mitstreiter haben die "Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch" gegründet. Was haben sie vor?

BZ: Herr Grässlin, haben Sie sich schon mit Papieren von Heckler & Koch eingedeckt?
Grässlin: Ich bin seit Frühjahr 2017 Großkapitalist bei Heckler & Koch. Während ich im Falle anderer Rüstungsunternehmen, deren Wirken ich kritisch verfolge, nur über eine Aktie verfüge, halte ich bei Heckler & Koch zwei Aktien. Meine Frau hat auch welche.

BZ: Was kostet Sie dieses Engagement?
Grässlin: Wir haben 170 Euro pro Aktie bezahlt.

"Wir fordern, dass Heckler & Koch keine Waffen mehr an Staaten liefert, die Menschenrechte aufs Schwerste verletzten." Jürgen Grässlin
BZ: Sie sind jetzt als Miteigentümer persönlich an den viel kritisierten deutschen ...

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