Defibrillatoren-Sponsoring

Die Defimed-Masche: Lukrativ und medizinisch fragwürdig

Claudia Renk, Peter Disch

Von Claudia Renk & Peter Disch

Di, 21. August 2012 um 10:26 Uhr

Südwest

Das Angebot klingt verlockend: Ein Gratisgerät, das Leben rettet. Kostenlos für Gemeinden, finanziert von Sponsoren, ausgesprochen lukrativ für die vermittelnde Firma Defimed – und nicht nur medizinisch umstritten.

Die Rede ist von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren. Das sind Geräte, die bei Herzproblemen mit einem Stromstoß das Herz wieder in den richtigen Takt versetzen können. Das Besondere an den AED genannten Modellen (Automatisierte externe Defibrillatoren), die in Sporthallen, Rathäusern oder Bahnhöfen angebracht werden: Dank einer Sprachsteuerung sollen auch Laien sie bedienen können.

In Buchenbach gibt es ein öffentlich zugängliches Gerät dieser Art in der Sommerberghalle. "Wir haben darauf gedrungen, dass da ein Defibrillator reinkommt", sagt Buchenbachs Feuerwehrkommandant Lothar Schweizer. Bei einer Veranstaltung brach schon einmal ein Mann zusammen und musste wiederbelebt werden.

Nun hängt im Foyer ein Gerät, das die Berliner ...

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